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Soziale Arbeit: Studierende klettern und balancieren

Medien der Erlebnispädagogik in der HTWK-Sporthalle

27.07.2016, Verfasser: Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften

Medien der Erlebnispädagogik in der HTWK-Sporthalle

An zwei Freitagen im Juni blieb der Seminarraum des Seminars „Soziale Arbeit mit Gruppen“ im Lipsiusbau leer. Schuld daran waren nicht mangelnde Studiermotivation wegen sommerlicher Temperaturen teilweise bis 34° Celsius oder die bald beginnende Prüfungszeit. Vielmehr trafen sich die vier Seminargruppen des zweiten Semesters im Studiengang Soziale Arbeit (B.A.) mit ihrer Seminarleiterin in der nahe gelegenen HTWK-Sporthalle in der Arno-Nitzsche-Straße. Für rund drei Stunden durften Studierende unter professioneller Anleitung Balance- und Klettermedien ausprobieren und selbst erkunden, wie sich diese erlebnispädagogischen Medien für die Soziale Arbeit mit Gruppen nutzen lassen. Es wurde bspw. gemeinsam auf (umgekehrten) Bänken und auf der Slackline balanciert,  blind und geführt an der Boulderwand geklettert, Klettergurte angelegt und in der Gruppe erprobt. Es wurde in Hüfthöhe auf dem Seil gelaufen während die Gruppe das Seil durch Karabiner am Klettergurt stabilisiert und andere die Laufenden stützen. Und zum Teil wurden auch die schwindelerregenden Höhen der Kletterwand erklommen. Studierende konnten auf diese Art Wirkungsweisen der sozialen Gruppenarbeit/ Gruppenpädagogik und Erlebnispädagogik selbst erfahren: etwa, wie aus persönlichen Ängsten, Schwächen und Grenzen durch die Gruppe eine Weiterentwicklung ermöglicht werden kann, welche Effekte es haben kann, von einer Gruppe unterstützt und – im wahrsten Sinne des Wortes – getragen zu werden oder wie Gruppenabläufe konstruktiv verhandelt und mit Respekt,  Achtsamkeit und Spaß umgesetzt werden können.
Eine neue Kooperation zwischen Prof.in Anja Pannewitz an der Fakultät AS und Robert Schiffler und Peter Pausch vom Hochschulsport der HTWK machte diese Seminarsitzung möglich, die dafür die externe Erlebnispädagogin Sandra Böhme gewinnen konnten. Die Kooperation soll auch im Sommersemester 2017 wieder zustande kommen – die begeisterten Rückmeldungen der Studierenden und deren erschöpfte aber zufriedene Gesichter drei Stunden später geben ihnen Recht.
 

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Letzte Änderung: 17.4.2015
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